
Im Vorfeld des Großen Preises von Japan wurde die Scuderia Ferrari befindet sich bereits an einem entscheidenden Punkt ihrer Saison. Die Rennstrecke von Suzuka, die für ihre technische Komplexität und ihre Kurven bekannt ist, stellt eine neue Herausforderung für die Scuderia dar. Teamchef Fred Vasseur teilte seine Erwartungen und Sorgen vor diesem Grand-Prix-Wochenende mit.
Die Rennstrecke von Suzuka stellt besonders hohe Anforderungen an die Autos und die Fahrer. Seine technischen Kurven und seine Konfiguration in Form einer Figur "8" machen ihn zu einer der beliebtesten Strecken, sondern auch die schwierigsten im Kalender. Wie Fred Vasseur betonte, lieben die Fahrer diese Strecke zwar, doch Ferrari muss sicherstellen, dass der SF-25 dort auf höchstem Niveau performt.
Für das Team ist der Große Preis von Japan ein wichtiger Test für den SF-25. Laut Vasseur konnte die Scuderia bislang nur in den Freitagssitzungen und während des Sprints in China das volle Potenzial des Autos ausschöpfen. Die Leistung in China hat gezeigt, dass der Ferrari auf einigen Streckentypen mit den Besten mithalten kann, aber das ist vor allem im Rennen noch nicht ausreichend.
"Wir müssen uns mehr denn je auf uns selbst konzentrieren, damit Charles und Lewis das Potenzial des SF-25 jederzeit voll ausschöpfen können", erklärte Vasseur. "Die Formel 1 ist eine Sache der Details, und es ist entscheidend, unsere Vorbereitung bereits am Freitag anzupassen, um die Leistung am Wochenende zu maximieren."
Die Ingenieure von Ferrari sind davon überzeugt, dass der SF-25 ein großes Potenzial hat. Allerdings leidet das Auto noch unter einigen suboptimalen Einstellungen, insbesondere bei der Aufhängung und der Aerodynamik, vor allem am Heck. Diese Schwächen führten zu den unregelmäßigen Leistungen, die in den vorherigen Rennen beobachtet wurden.
Um diese Probleme zu lösen, Ferrari testete in der Fabrik verschiedene Konfigurationen, vor allem an der Vorder- und Hinterradaufhängung, und das Management der Aerodynamik. Die Anpassungen am SF-25 für Suzuka werden nicht revolutionär sein, sondern darauf abzielen, ein Maximum an Leistung freizusetzen. Die Techniker in Maranello werden bei den nächsten Rennen auch die Unterseite des Autos überarbeiten, aber für Suzuka wird es hauptsächlich um die Feinabstimmung gehen.
Der Schlüssel für Ferrari liegt in der Liebe zum Detail, wie Fred Vasseur betonte. Von der Vorbereitung in der Fabrik bis zur Ausführung auf der Strecke muss jeder Aspekt der Vorbereitung des Autos und des Managements des Rennwochenendes perfekt orchestriert sein. "Wenn wir erst einmal alles in die Wege geleitet haben, werden wir eine klarere Vorstellung davon haben, wo wir stehen", so Vasseur. Das bedeutet, dass Ferrari bereit sein muss, sich schnell an die wechselnden Bedingungen des Rennens anzupassen und gleichzeitig das Auto zu optimieren, um seine Stärken optimal auszunutzen.
Für Ferrari, dieses Wochenende in Suzuka stellt eine goldene Gelegenheit dar, nach einem schwierigen Start in die Saison das Ruder herumzureißen. Der Druck ist groß, vor allem nach der Enttäuschung in Shanghai, aber das Team ist entschlossen, das Ruder herumzureißen.