
An diesem Freitag in Suzuka Scuderia Ferrari schloss die ersten beiden freien Trainingssitzungen mit gemischten, aber insgesamt ermutigenden Ergebnissen ab. Auch wenn der SF-25 noch nicht sein volles Potenzial entfaltet hat, zeigen die Fahrer einen gewissen Optimismus ... und geben zu, dass es eine arbeitsreiche Nacht werden wird.
Ein alles andere als flüssiger Freitag
Es war kein einfacher Tag für die Scuderia Ferrari. Die roten Flaggen, die vielen Unterbrechungen und die wechselnden Bedingungen auf der japanischen Strecke machten es den Teams schwer, klare Schlüsse zu ziehen. Vor allem in FP2 wurde die Arbeit der Ingenieure durch nicht weniger als vier Unterbrechungen gestört, die von Zwischenfällen, Unfällen und sogar einem beginnenden Feuer auf einem grasbewachsenen Teil der Strecke begleitet wurden.
In diesem Zusammenhang fuhr Oscar Piastri die schnellste Zeit vor Lando Norris und Isack Hadjar, während Hamilton und Leclerc auf den Plätzen 4 und 7 landeten.
Leclerc beruhigend, trotz des Anscheins
Am Ende des ersten Tages wollte Charles Leclerc die Bedenken dämpfen. Er räumt zwar ein, dass die Ferraris auf der Zeitenliste nicht ganz vorne zu finden waren, doch der Monegasse betont die Fortschritte und die konstruktiven Versuche, die unternommen wurden:
"Der Tag war konstruktiv. Wir haben viele verschiedene Einstellungen ausprobiert und ich habe viel über das Auto gelernt. Wir haben nicht alles auf einen Nenner gebracht, auch wegen der roten Flaggen und des Verkehrs, aber ich denke, dass unser Niveau besser ist, als die Zeiten zeigen."
In dem Bewusstsein, dass die Wetterbedingungen könnten sich noch ändernIn der ersten Hälfte des Rennens war es sehr regnerisch, aber Leclerc war vorsichtig, aber zuversichtlich:
"Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Bedingungen, insbesondere die Windrichtung, auf die Leistung im Qualifying und im Rennen auswirken werden."
Hamilton auf der gleichen Wellenlänge
Lewis Hamilton, der in Suzuka seinen ersten Grand Prix im Ferrari bestreitet, hob seinerseits ebenfalls die positiven Aspekte hervor:
"Insgesamt war es ein positiver Tag. Die Strecke ist unglaublich, vor allem der erste Sektor. Wir haben uns zwischen den beiden Sessions gut verbessert".
Allerdings dämpft auch er die Begeisterung:
" Es gibt noch Arbeit über Nacht zu erledigen, und da sich das Wetter ändern wird, müssen wir konzentriert bleiben, aber wir sind in einer guten Position und ich bin gespannt, was wir erreichen können. "
Eine noch unklare Hierarchie
Der McLaren scheint zu Beginn des Wochenendes immer noch einen kleinen Vorsprung zu haben, mit einem Monoposto, das auf den schnellen Abschnitten der japanischen Strecke gut ausbalanciert war. Aber Ferrari kann seine Karten noch ausspielen, insbesondere bei Regen, was die Leistung nivellieren und neue Möglichkeiten eröffnen könnte.
Das Freie Training 3 am Samstagmorgen wird daher entscheidend sein, um die Einstellungen zu verfeinern und das richtige Setup für das Qualifying zu wählen. Bei Ferrari herrscht keine Euphorie, aber eines ist sicher: Das Team hat noch lange nicht das letzte Wort gesprochen.